Aktueller Gemeindebrief
Liebe Leserinnen und Leser,
die Advents- und Weihnachtszeit ist die Zeit im Jahr, in der vieleMenschen nach Gott fragen. Wir bereiten mit den Kindern das Krippenspiel vor, und sie suchen sich ihre Rolle aus. Gemeinsam gespielt wird die Geschichte von der Geburt Jesu in unseren Kirchen lebendig. Wir erleben mit, wie Maria und Josef einen Ort suchen, an dem sie bleiben können, und wie sie dann in einem Stall unterkommen, weil es keine andere Herberge gibt. Das neugeborene Jesuskind legt Maria in eine Futterkrippe. Mit den Hirten und den Weisen aus dem Morgenland beten wir an der Krippe und singen fröhliche Lieder.
Ein Sprichwort sagt: In jedem Kind klopft Gott an die Tür. Wenn ein Kind geboren wird, dann ist dies immer ein Grund zur Freude. Ein neugeborenes Kind bringt Hoffnung in unser Leben. Das gilt für jedes Kind, das gilt in besonderer Weise für Jesus, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern. Denn er ist das Kind, in dem Gott zu uns gekommen ist. Er ist das Kind, in dem Gott uns das Heil bringt. Dass Gott in einem Kind zu uns Menschen kommt, dass wir nicht im Himmel nach ihm Ausschau halten müssen, das ist im Grunde unbegreiflich. Es ist die Freundlichkeit und Liebe unseres Gottes und Retters. Darüber können wir nur staunen. „Doch dann erschien die Güte und die Menschenfreundlichkeit Gottes, unseres Retters.“ Titus 3,4 (Basisbibel)
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Die Weihnachtsgeschichte erzählt von Gottes Liebe und Menschenfreundlichkeit, und wir können sie auch nur mit Liebe und Menschenfreundlichkeit weitererzählen. Für mich sind die Begegnungen in dieser Zeit so wichtig, die Begegnungen mit so verschiedenen Menschen. Die Beziehungen, die wachsen; das Vertrauen, das mir geschenkt wird. Ich freue mich auf diese besondere geschenkte Zeit. Und ich möchte von Gottes Güte und Menschenfreundlichkeit erzählen und weitergeben.
Schon lange begleitet mich ein Gedanke von Frère Roger, dem Prior der Gemeinschaft von Taizé:
Fest ohne Ende
Um das Fest zu leben, braucht man Gesichter eher als Worte. Sie übertragen Freundschaft und Freundschaft ist das Antlitz Christi. Nichts ist schöner als ein Gesicht, das die Kämpfe des Lebens durchscheinend gemacht haben. Es gibt nur schöne Gesichter, seien sie nun traurig oder strahlend. Mein Leben besteht darin, in den anderen zu erkennen, was sie zerrüttet, was sie erfreut, und mit den Menschen Leid und Freude zu teilen. Frère Roger.
Ich wünsche Ihnen und Euch eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!
Für das Pfarrteam, Pfarrerin Doris Schirmer-Henzler.






